Meine Gedanken zum 0:4 bei Borussia Mönchengladbach.
Sonderlich viel Hoffnung hatte die Winterpause in mir nicht geweckt, am Sonntag hat sich dieser Eindruck nun leider bestätigt. Von einem völligen Totalausfall des FCA möchte ich auch trotz des deutlichen Resultats nicht sprechen – und doch schürt dieses 0:4 große Sorgen.
Es ist besorgniserregend, welch qualitativen Mängel die Mannschaft in regelmäßigen Abständen aufweist. Im Borussia-Park reichten diese von harmlosen Abschlüssen bis hin zu Pedersens Handspiel, das in puncto Vermeidbarkeit seinesgleichen sucht.
Es sind mehrere Faktoren – darunter auch das voraussichtliche Saisonaus von Matsima -, die die Zweifel hinsichtlich des weiteren Saisonverlaufs größer werden lassen. Während sich einige Spieler gewiss „nur“ in einem Formtief befinden, sind gewisse Positionen schlichtweg qualitativ unterbesetzt. Sei es in der Breite oder in der Spitze (im wahrsten Sinne des Wortes).
Beim FCA müssen alle Akteure schnellstmöglich in die Gänge kommen, denn noch einmal dürfen Spiele wie gegen St. Pauli (31.01.), Mainz (07.02.) und Heidenheim (15.02.) definitiv nicht verloren werden.

