Meine Gedanken zum 0:0 gegen Werder Bremen.

Mit Spannung war erwartet worden, wie Interimscoach Baum den Ausfall von „Mittelstürmer“ Kade kompensieren würde. Die Wahl fiel in Wolf abermals auf einen gelernten Schienenspieler – doch sollte das Experiment diesmal überhaupt nicht aufgehen.

Dass rund 60 Minuten offensiv nahezu nichts geboten war, ist selbstverständlich nicht allein auf Wolf zurückzuführen – zumal dieser in der zweiten Hälfte ohnehin nicht mehr auf dem Feld stand. Und doch wurde einmal mehr deutlich, wie groß der Bedarf nach einem dynamischen und treffsicheren Stoßstürmer doch ist.

Angesichts der nennenswerten Chancen im letzten Drittel der Partie (Massengo, Rexhbecaj, Dardari, Tietz) sowie des aberkannten Treffers von Claude-Maurice wäre ein positiver Jahresabschluss durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Doch auch Bremen gelang es über schnelle Gegenstöße regelmäßig, sich vielversprechend in Tornähe zu bewegen.

Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es für den FCA im Anschluss an die Winterpause in Gladbach weiter. Ein neuer Cheftrainer, der das Team schnellstmöglich aus dem Tabellenkeller führen muss, dürfte bis dahin hoffentlich gefunden sein. Es wäre ihm zu wünschen, dass er sich nicht auf Positionsexperimente verlassen muss.






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