Meine Gedanken zum 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen.
Dass die Zuschauer in der WWK-Arena am Ende mit ihren Handy-Taschenlampen sogar eine beinahe schon festliche, weihnachtliche Atmosphäre erzeugten, rundete den Nikolausabend aus Augsburger Sicht perfekt ab.
Neben der allgemeinen Euphorie über den Heimsieg gegen Leverkusen möchte ich vor allem zwei Punkte besonders hervorheben.
Punkt 1: Die goldrichtige Entscheidung von Interimscoach Baum, in vorderster Front auf Kade zu setzen. Als Mittelstürmer konnte der gelernte Flügelspieler sein hohes Tempo ideal einsetzen, um immer wieder gefährlich in die Tiefe zu starten. Dies resultierte nicht nur im Treffer zum 2:0, sondern half der Mannschaft auch, vergleichsweise „simpel“ für Entlastung zu sorgen.
Punkt 2: Die Tatsache, dass der FCA in diversen Kommentarspalten als „Tretertruppe“ bezeichnet wird. Wenngleich dieser Begriff grundsätzlich negativ konnotiert ist, spiegelt er genau die Komponente wieder, die beispielsweise beim 0:3 in Sinsheim schmerzlich vermisst wurde. Die Mannschaft kämpfte, trat geschlossen auf und scheute sich nicht, den Leverkusener Spielfluss situativ auch durch konsequentes Zweikampfverhalten und taktische Fouls zu unterbrechen.
Im kommenden Auswärtsspiel in Frankfurt wird sich zeigen, ob der Sieg gegen die Werkself tatsächlich als Beginn einer Trendwende gelten kann – zwei Dreier am Stück sind dem FCA in dieser Saison bekanntlich noch nicht gelungen. Sollte dies am nächsten Wochenende endlich klappen, wäre es wohl endgültig an der Zeit, den WeihnachtsBAUM aufzustellen (sorry, der musste sein)

