Meine Gedanken zum 2:3 beim VfB Stuttgart.

124:124 gelaufene Kilometer, 17:17 abgegebene Schüsse, eine zweimalige Führung – und am Ende ging der FCA auch in Stuttgart als Verlierer vom Feld.

Das Auswärtsspiel beim VfB darf stets zweifellos als eines der unangenehmsten bezeichnet werden, die vorherigen sechs Heimspiele gegen den FCA hatte der amtierende Pokalsieger allesamt gewonnen. Umso überraschender, dass die Fuggerstädter gleich zweimal in Führung gingen – und umso enttäuschender, dass am Ende erneut nichts Zählbares heraussprang.

Mit 24 Gegentoren ist Sandro Wagners Team in entsprechender Kategorie weiterhin das Schlusslicht der Liga, wenngleich mich das Defensivverhalten in den letzten zwei Partien – gegen zwei Top-Teams – grundsätzlich nicht allzu pessimistisch stimmt.

Anders sieht es da weiterhin beim Blick auf die Offensive aus, die diesmal nach vier Spielen zwar erstmals wieder doppelt traf, im Sturmzentrum aber schlichtweg ein erhebliches Qualitätsproblem aufweist. Sinnbildlich dafür stand am Sonntagabend der Fehlschuss von Samuel Essende, den Deniz Undav nur kurze Zeit später obendrein noch bestrafte.

Gerade in der aktuellen Situation wäre es für den FCA von unermesslichem Wert, auf einen Angreifer zurückgreifen zu können, der auch aus den vergleichsweise geringen Torchancen viel machen kann.

All dieses „Was wäre, wenn…?“ bringt letztlich natürlich keinen weiter – positive Ergebnisse müssen her, egal wie. Etwa nach der Länderspielpause, wenn für den FCA im Heimspiel gegen den HSV ein Sieg schon fast alternativlos ist.

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