Meine Gedanken zum 3:1-Sieg des FC Augsburg beim SC Freiburg.

Dieser Saisonstart hat mir unverzüglich aufgezeigt, was ich die vergangenen Wochen so sehr vermisst habe: Pflichtspiele des FC Augsburg, Stadionbesuche und allen voran: Siege des FCA!

Seinem Motto, sich vor dem Spiel nicht allzu sehr in die Karten schauen zu lassen, ist Sandro Wagner dabei treu geblieben. Ob Tietz und/oder Mounié starten, hatten sich die FCA-Fans im Vorfeld gefragt. Wagners Antwort: keiner von beiden.

Der neue FCA-Coach bewies Mut – mit Erfolg. Asymmetrische Positionierungen, aggressives Gegenpressing, geschlossenes Verteidigen und die nötige Effizienz vor dem gegnerischen Tor führten letztlich zum Auftaktsieg beim SCF.

Während im eigenen Sechzehner insbesondere in der Anfangsphase auch mal eine große Portion Glück vonnöten war, wusste der FCA auf der Gegenseite durch phasenweise ansehnliche Passstafetten für Entlastung zu sorgen.

Und an der Seitenlinie? Da agierte Wagner ähnlich engagiert wie seine Spieler auf dem Feld, die er im teils lautstarken Diskurs mit dem Vierten Offiziellen stets in Schutz nahm.

Auf einzelne Leistungen gehe ich im Zuge der Spielernoten indes wie gewohnt noch detailliert ein. Diesbezüglich nur zwei Worte vorab: Chrislain Matsima … 

Weiter geht es für den FCA ausgerechnet gegen den FC Bayern, der eindrucksvoller nicht in die Saison hätte starten können. Ob am Ende eine Überraschung möglich ist, wird sich zeigen.

Sandro Wagner jedenfalls hat seinen Kritikern schon am 1. Spieltag bewiesen, dass er kein Risiko scheut, taktisch versiert ist – und sich dabei selbst nicht zu wichtig nimmt. Selbst beim gemeinsamen Feiern nach dem Abpfiff war vom Trainer keine Spur zu sehen. Schade eigentlich, denn nach dieser Partie hätte auch er sich den Applaus verdient gehabt.

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